Internationale Wettbewerbe und Konzerte im Frühjahr
Für den jungen Cellisten Carlo Lay stehen in den kommenden Wochen und Monaten gleich mehrere außergewöhnliche Höhepunkte an. Der von der Andarta Stiftung geförderte Musiker blickt auf eine intensive und spannende Zeit voller Wettbewerbe, Konzerte und musikalischer Herausforderungen.
Drei große Cellowettbewerbe in kurzer Zeit
Den Auftakt macht in drei Wochen der Deutscher Musikwettbewerb in Bonn – einer der renommiertesten Wettbewerbe für junge deutsche Musikerinnen und Musiker. Für Carlo ist es eine besondere Gelegenheit, sich auf nationaler Ebene mit herausragenden Talenten seines Jahrgangs zu messen.
Ende März führt ihn seine Reise dann nach Marokko zu einem weiteren hochkarätigen Wettbewerb. Bereits die Einladung ist eine große Auszeichnung: Weltweit wurden lediglich sechs Cellistinnen und Cellisten ausgewählt. Das Halbfinale findet dort gemeinsam mit Orchester statt – eine intensive künstlerische Erfahrung auf internationalem Parkett.
Im Mai folgt schließlich ein weiterer Meilenstein: der Queen Elisabeth Competition in Brüssel. Dieser Wettbewerb gilt als der bedeutendste Cellowettbewerb weltweit. 185 Musikerinnen und Musiker hatten sich beworben, nur 66 wurden nach einer anspruchsvollen Videorunde zugelassen. Allein die Einladung ist eine enorme Ehre und Anerkennung der bisherigen künstlerischen Arbeit. Sämtliche Wettbewerbsrunden werden im Livestream übertragen – Musikliebhaberinnen und -liebhaber können Carlo also international begleiten.
Konzerteinladungen im März und April
Neben den Wettbewerben stehen auch zwei besondere Konzerte auf dem Programm:
12. März in Mainz in der Akademie der Wissenschaften
12. April in Springiersbach
Zu beiden Veranstaltungen lädt Carlo herzlich ein. Es sind wunderbare Gelegenheiten, sein aktuelles Repertoire live zu erleben.
Sorgfalt für das Instrument
Die bevorstehenden Wettbewerbe erfordern höchste Präzision – nicht nur musikalisch, sondern auch in Bezug auf das Instrument. Aufgrund der starken Wetterumschwünge der vergangenen Monate – trockene Kälte im Winter, zwischenzeitlich hohe Luftfeuchtigkeit und nun wieder wärmere Temperaturen – reagiert das Holz eines Cellos besonders sensibel.
Kurzfristig reist Carlo daher nach Paris zu seinem Geigenbauer, der das Instrument bestens kennt und einen gründlichen Check vornimmt. Zusätzlich ist ein Besuch beim Bogenbauer in Berlin geplant, um einen neuen Bogenhaarbezug anfertigen zu lassen. Gerade vor solch wichtigen Wettbewerben ist es essenziell, dass Instrument und Bogen sich in optimalem Zustand befinden.
Studium in Berlin
Parallel zu diesen internationalen Aktivitäten setzt Carlo sein Studium in Berlin fort. Die Stadt bietet mit ihrer lebendigen Kulturszene, ihrer Vielfalt an Musikerinnen und Musikern und ihrem inspirierenden Umfeld ideale Bedingungen für seine künstlerische Entwicklung. Carlo fühlt sich dort sehr wohl und schätzt die intensive musikalische Arbeit vor Ort.
Die kommenden Monate versprechen also außergewöhnliche musikalische Momente. Die Andarta Stiftung begleitet Carlo Lay auf diesem Weg und freut sich über seine beeindruckenden Erfolge sowie die internationale Anerkennung seiner künstlerischen Arbeit.
Wir wünschen Carlo viel Erfolg bei allen Wettbewerben und freuen uns auf die kommenden Konzerte und Livestreams!
